Aspis Wasserchemie
 
May 19, 2012

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Der Phosphattest

Der Phosphattest

Erster Eindruck

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Vorbereitung:
Bereitgestellt habe ich wie immer meine Spritzflasche mit Osmosewasser, ein Gefäss um das Abwasser aus zu kippen und neben dem Fotometer und der Stoppuhr natürlich den Test selbst. Auch in diesem Test sind die Farbtafel und die Anleitung in die Schachtel eingelkebt.  (Die Anleitungen sind auch hier Anleitungen Wassertests zum download bereit.)
Im Test findet man ein ganz gleines Döschen Reagenz 1, ein grosses Fläschnen mit Reagens 2, ein Tropffläschnen eine 2ml Spritze (für das Reagens 2) und einen Spatel für das Reagens ein. Der Spatel ist etwas unglücklich konzipiert. (leicht gehäufter Spatel lässt bei diesem Spatel viele Interpretaionien zu)

Die Ausführung:
Ich habe keine Ahnung wie viel Phosphat in meinem Aquarienwasser enthalten ist, gehe aber davon aus dass es weniger als 1mg/l. sein müsste. Das bedeutet, dass der Test, der bis 5mg/l. kalibriert ist, problemlos funktionieren müsste.
- Wie immer 5ml. unbehandeltes Aquarienwasser in die Küvette geben und den Fotometer auf 0mV einstellen.
- Dann ein "leicht gehäuftes Spatelchen" vom Reagens eins zugeben und ca. 30 Sek schwenken so, dass alles schön aufgelöst ist.
- Danach mit der Spritze aus dem Phosphattest 2ml vom Reagens 2 dazu und ganz kurz schwenken.
- Als letztes kommen noch 7 Tropfen Reagens 3 dazu.
- 5min Warten und die Lösung immer mal wieder schwenken.
- Kurz vor die 5Min. abgelaufen sind den Fotometer nochmals schnell auf Null stellen.
- Dann die Küvette raus ziehen, das Wasser ausgiessen, die gefärbte Probe einfüllen und die Küvette zurück in den Fotometer.
- Ablesen.


Die Resultate:
Ich habe den Test 3 mal hintereinander durchgeführt beim ersten mal habe ich wahrscheinlich zu wenig vom Reagens 1. zudosiert. (Warum ich diese Annahme mache später)wie immer hab ich mich sehr schwer getan bei der Ablesung der Farben auf der Farbtafel. Von 0.6-1mg/l. wäre alles möglich gewesen.
Gemessen habe ich:

5min 7min 10min
1. 91mV. / 0.25mg/l.
n.A
170mVn.A
2. 166mV. = 0.75mg/l. n.A n.A
3. 158mV. = 0.75mg/l. 166mV. = 0.8mg/l. 179mV. = 0.8mg/l.

Beim ersten Test ist der Wert beim Zeitpunkt der Messung noch sehr schnell weiter gestiegen. Ich habe die Aussage "leicht gehäuften Spatel" wohl etwas minimalistisch interpretiert.
(Wenn man den Spatel in der Hand hat weiss man wie das passieren kann) Bei der zweiten Messung habe ich dann etwas mehr Reagens 1 genommen und der Wert war nach 5Min. sehr stabil und ist kaum noch angestiegen. Auch bei der 3ten Messung wo ich absichtlich nioch etwas mehr Reagens 1 zudosiert habe. Die Messungen 2 und 3 waren dann auch sehr schön Reproduzierbar. Messung 1 habe ich als Ausrutscher ab "gestrichen" Das heisst wenn zu wenig Reagens eins drinn ist, ist die reaktion nach 5min noch nicht abgeschlossen. Wenn genug under etwas zuviel reagens1 drinn ist, ist der Wert nach 5Min. stabil und die Messung gut.
 
Zusammengefasst:
Auch der Phosphattest ist sehr einfach durch zu führen. Es ist aber zu empfehlen den Test zumindest am Anfang, bis man ihn im Griff hat, ein paar mal zu wiederholen. Ich kenne keinen Phosphattest bei dem so kleine Werte mit der Farbtafel wirklich gut abgelesen werden können und von mir schon gar nicht. (Auch der berühmte Sensitive Phosphattest nicht. Aber das ist nur meine Empfindung)
Mit dem Fotometer lässt sich die zum Teil kaum sichtbare Färbung des Phosphattestes sehr genau auslesen. Und wenn man es richtig macht ist der test auch sehr gut reproduzierbar.
 
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