Aspis Wasserchemie
 
February 23, 2012
Grundlagen
Wasserhärte (GH/KH)

Die Wasserhärte ist eigentlich ein begriff aus der Chemie und Technik. Geprägt wurde er v.A durch die Waschmaschinen Industrie. Als Härtesalze werden all die Salze bezeichnet, die z.B. in Waschmaschinen unlösliche Beläge bilden. (Kalk) Es handelt sich um die Salze der Erdalkalimetalle .v.a um die Salze von Calzium und Magnesium. Zu den Erdalkalimetallen gehören auch Barium, Strontium und Beryllium diese kommen in der Natur aber so selten vor, dass sie vernachlässigt werden können. Die häufigsten Härtebildner sind Calziumcarbonat (Kalk) Magnesiumcarbonat (Magnesiumkalk), Calziumsulfat und Magnesiumsulfat. In natürlichem Wasser sind die Härtebildner die am häufigsten vorkommenden Salze. Weit über 90% aller Salze in natürlichem Süsswasser sind Härtebildner. (natürlich gibt es ausnahmen z.B den Malawisee mit einem sehr hohen Gehalt an Natrium und Kalium-Carbonat).

 

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Leitwert / Leitfähigkeit

Die elektrische Leitfähigkeit eines Wassers gibt, wie der Name schon sagt, Auskunft darüber wie gut die elektrische Leitfähigkeit des Wassers ist. Reinstes Wasser ist praktisch nicht leitend und hat einen sehr hohen elektrischen Widerstand.(18,2 MOhm). Damit Wasser leitfähig wird, muss es sog. Elektrolyte enthalten. Salze (egal welche) sind solche Elektrolyte. Durch die Leitfähigkeit, kann eine direkte Aussage zum wirklichen Gesamtsalzgehalt eines Wassers gemacht werden wobei dabei unwichtig ist ob es sich um Härtebildner oder andere Salze handelt. Die Leitfähigkeit ist direkt Proportional zum Salzgehalt. Das heisst ist die leitfähigkeit von Wasser A doppelt so hoch wie die von Wasser B ist auch der Salzgehalt im Wasser A doppelt so hoch wie der im Wasser B.

Nicht alle Salze oder besser gesagt Ionen beeinflussen die Leitfähigkeit gleich stark die direkte Proportionalität ist also eigentlich nur eine grobe Näherung. Es gibt Leitfähigkeits Messgeräte die PPM angeben, also Geräte bei denen die Leitfähigkeit direkt umgerechnet wird auf den Salzgehalt in mg/kg (basierend auf dieser groben Näherung) Je nach dem welche Stoffe im Wasser die Leitfähigkeit beeinflussen, können so sehr grosse Fehler entstehen.

Der Leitwert wird in S (Siemens) gemessen.  Der Leitwert ist nichts anderes als der Kehrwert des elektrischen Widerstandes.

Da der Widerstand und mit grösser werdender Distanz zunimmt wurde um die el. Leitfähigkeit zu bestimmen eine Standarddistanz definiert 1cm. Leitwert/cm=Leitfähigkeit. Für Süsswasser wird die Leitfähigkeit normalerweise in Mikrosiemens (µS/cm) angegeben, für Meerwasser in Millisiemens (mS/cm)

Umgangssprachlich, v.A in der Aquaristik wird die Leitfähigkeit oft einfach Leitwert genannt und die Einheit oft einfach als µS genannt. Korrekt wäre aber diesen Wert die Leitfähigkeit zu nennen und die einheit in µS/cm anzugeben. 

Der Leitwert wird in S (Siemens) gemessen die Leitfähigkeit in S/cm. Für die Wasserchemie von Bedeutung ist die Leitfähigkeit. 

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